Donnerstag, 29. Dezember 2016

Da ist sie

Pünktlich vor Weihnachten hatte ich das letzte der 63 Quadrate fertig gestrickt.
Heute habe ich die Nähnadel beackert, bis die Spitze glühte.
Nun ist die Decke fertig genäht und es fehlt nur noch die Kante.
Etwa 155x 120 cm mißt die Decke jetzt. Das heißt es folgen 540 cm Kante. 
7 Maschen kraus rechts immer fein am Rand lang.


Mittwoch, 7. Dezember 2016

Jetzt fehlen nur noch sechs

Inzwischen hab ich wirklich siebenundfünfzig Quadrate gestrickt.
Jetzt flutscht es wieder. Das Ende winkt ja auch schon ganz schön kräftig.
Eben noch vierundsechzig Fäden vernähen, dann zwei Reihen Quadrate zusammennähen, dann kommt schon die letzte Reihe. Ist ja irre. Zwischendurch hatte ich ein kleines Hängerchen, wie so oft, aber das ist jetzt wieder weg. Nun könnte ich ja schon mal lesen, wie ich das mit der Kante machen soll. 

Dieses viel zu dunkle Foto zeigt nur die Hälfte der Decke. Die andere Hälfte liegt fertig in der Tasche.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Rechenkünste

Neulich hab ich mal so vor micht hin gerechnet.
Da hatte ich vor zehn Wochen die Wolle abgeholt. Das sind 70 Tage. 
Davon hatte ich 13 Nachtschichten. Da passiert bei mir nicht viel. 
Also habe ich in 57 Tagen 48 Quadrate gestrickt.
28 habe ich zusammengenäht. Die ersten vier Reihen sind fertig.
Jetzt liegen hier fertig gedämpft und vernäht noch 21 für die nächsten drei Reihen und warten auf einen ruhigen Nachmittag.
3 neue Quadrate sind auch schon wieder fertig, müssen noch gedämpft und vernäht werden.
Also bleiben noch 11 Quadrate zu stricken. Und die Kante drum.
In der Tasche wird der Wollberg immer kleiner und der Stapel der fertigen Quadrate immer größer.
Jetzt kann ich das Ende ja schon beinah sehen. 

Freitag, 28. Oktober 2016

Vier von neun Reihen sind fertig



Allmählich kann man schon etwas erkennen.
Inzwischen ist die Decke allerdings so groß, daß ich nicht weiß, wohin ich sie legen soll, um ein gutes Foto zu machen.
Es fehlen noch zwei lange Nähte, dann ist knapp die halbe Decke fertig.
Im Moment schlägt sie ja ziemliche Falten, aber das gibt sich wohl noch. 
Und je größer die Decke wird, desto besser gefällt sie mir. 

Sonntag, 23. Oktober 2016

Zählen sollte man können

Daß ich nicht zählen kann, hatte ich ja neulich schon erwähnt. Da war mir ja zusammen mit meiner schlampigen Buchführung ein Quadrat abhanden gekommen- oder besser gesagt, nie gestrickt, aber schon als fertig markiert.
Nun war ich mir so so sicher, daß ich von Quadrat Nummer zwei noch drei bräuchte, also hab ich die gestrickt.
Und nu?
Eins zuviel!
Mann bin ich doof.
Pfiffiger Weise schreiben die in der Gebrauchsanweisung nicht nur, wie viele Knäule man braucht, sondern auch, wieviel Gramm der Farbe verarbeitet wird. Nun weiß ich, daß vom Hellblau zwei Gramm und vom Pink vier Gramm über sind. Was für eine Punktlandung. Nunja, und ich fummel jetzt das Qaudrat wieder auf, weil ich glaube, daß ich die Wolle noch brauche.
Oh Mann, was für ein Tag.
Ein Quadrat fehlt noch- ich zähl es aber besser nochmal durch, dann kann ich die nächsten zwei Reihen aneinander nähen. Dann sind vier Neuntel der Decke geschafft.
Und für die zweite Hälfte werde ich mir was einfallen lassen.
Entweder stur nach Brett, jedes Quadrat, wie es in der Anweisung als nächstes dran ist, oder zählen, wie viele von welcher Farbe noch fehlen, und die dann alle nacheinander stricken, wobei sich ja hin und wieder ein Fehler einschleicht. Ich bin mir aber relativ sicher, daß ich diese Herausforderung meistern werde. ;-)

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Wo isses denn hin?

Da denkt man, man strickt mal Quadrate bis es 63 sind, und alles ist gut.
Pustekuchen. Nun komm ich ins Schleudern. 
Ich hab hier die fertigen Quadrate angemarkert, und nun fehlt eins. 
Was für ne miese Buchführung. Oh Mann, das kann ja eigentlich nicht sein.........

Ich strick denn noch mal ein Quadrat. 

Freitag, 30. September 2016

Ich will keine Beule- grmpf

Nun hab ich mal angefangen, ein paar Quadrate zusammenzunähen.
Bei sowas stehe ich mir ja gerne selbst im Weg, will sagen, ich mach mir ewig lange Gedanken, anstatt einfach anzufangen.
Eigentlich lassen sich die Quadrate gut zusammennähen, weil sie gestreift sind, kann man gut sehen, daß beide Quadrate gleich aneinander liegen. Der Matrazenstich klappt ganz wunderbar. Nun beult es sich allerdings noch. Ich hoffe sehr, daß ich das später mit Dämpfen noch plätten kann. 


Obwohl, wenn ich mir das so ansehe, beult es ja grad gewaltig. Besonders hier unten das grüne.....

Ich stricke erstmal weiter und frag alle Leute mit guten Ideen und lasse  mir was einfallen.

Übrigens: jetzt sind es schon 25 von 63.  

Samstag, 17. September 2016

Fäden vernähen für Anfänger- oder so

Weil ich nicht die jeweils 8 Fäden von 63 Quadraten auf einmal vernähen möchte, habe ich schon mal angefangen. Bis dato hatte ich mir keinerlei Gedanken gemacht, wie man die Fäden unsichtbar vernäht. Also habe ich das gute "Knitters handbook" wieder aus dem Regal geholt. 
Montse Stanley hat wirklich auf jede Strickfrage eine ( oder mehrere) supergute Antworten.


Vorher hab ich die Fäden ja immer so fest vernäht, daß sie sich bestimmt nie wieder lösen werden, dabei hatte ich es auch gerne übertrieben. Jetzt sieht man echt nix.
Ich freu mich wie Bolle, weil ich so etwas nie erwartet hätte. Und eine Decke sieht ja auch einfach besser aus, wenn sie auch von hinten schick ist.


Übringens kann ich jetzt schon bis 21 zählen. Also könnte ich schon drei Reihen zusammennähen. Theoretisch. Die Farben der Quadrate sind aber für drei Reihen nicht ganz richtig. 
Also stricke ich noch weiter. Was mir übrigens sehr entgegen kommt. 
Wobei ich mir grade die Frage stelle: macht stricken süchtig? Im Moment würde ich die Frage mit ja beantworten. 
Und die Konsequenz? Weiterstricken. 
Logisch!

Montag, 12. September 2016

Zwölf und eins

Das Wochenende war kurz. Trotzdem habe ich gestrickt, wie eine Wilde. Ein Quadrat dauert etwa drei Stunden mit Unterbrechungen. 
Weil man ja ständig sieht, daß die Decke wieder ein Stückchen gewachsen ist, macht es mir grad richtig Spaß. Jetzt muß ich mir mal Gedanken machen, wie ich diese acht Fäden pro Quadrat so verstecke, daß sie nicht so auffallen. Im Moment bin ich mit nicht so vielen Ideen ausgerüstet. Meine Art Fäden zu vernähen ist zwar für die Ewigkeit, aber leider nicht so unsichtbar, wie ich es gerne hätte.

Also gute Ideen bitte bei mir abliefern. 🙂 
Jetzt gibts noch den aktuellen Stand der Dinge inklusive einem Quadrat in Arbeit.



Samstag, 10. September 2016

Der erste Eindruck

Inzwischen ist ja schon eine kleine Woche vergangen. 
Ich habe meinen ersten Marathon gut überstanden und widme mich jetzt gerne dieser tollen Decke, deren Farben mir ausgesprochen gut gefallen. 
Den allerersten klkitzekleinen Eindruck kann ich jetzt auch schon zeigen.
Die Quadrate sind noch mit Maschenmarkierern zusammengehalten, sonst würden sie sich so kringeln, daß man gar nichts erkennen würde.



Jetzt freue ich mich über diese feine Wetterchen, setze mich in den Garten und stricke noch ein Quadrat- oder zwei. 
Im Moment sind es zwölf, davon hatte Birgit mir die ersten sechs schon fertig mitgegeben.

Donnerstag, 8. September 2016

Der Startschuß für eine Decke

Am vergangenen Freitag hat eine riesige Tüte mit 19 Knäulen Wolle den Weg zu mir gefunden.


Diese 1900 g werde ich jetzt in 63 Quadrate verwandeln.
Man denkt ja, so ein Quadrat kann ja nicht so schwer zu stricken sein. Aber rückwärts habe ich auch schon gestrickt, weil nämlich hier und da einfach mal so eine Reihe gradeaus eingestreut wurde. Also sitze ich jetzt mit der Anweisung auf dem Schoß, damit das nicht nochmal passiert. 

Ein Foto von der fertigen Decke habe ich leider nicht, also wird das für mich eine nette Überraschung.
Ich habe schon etwas fünf Quadrate gestrickt, aber ein Foto gibt es noch nicht.

Das ist schon witzig, eigentlich wußte ich gar nicht, ob ich überhaupt noch stricken wollte. Ich hatte so das Gefühl, daß es für mich grad nichts aufregendes zu stricken gibt.
Nun habe ich während der Quadrate genug Zeit darüber nachzudenken- aber irgendwie macht es ja doch Spaß, mal so ganz locker ein paar Quadrate bauen. Ich freu mich schon auf die ersten Fotos.